Klotzen statt Kleckern: SPD-Landtagskandidatin Kerstin Löwenstein fordert mehr Kita-Plätze und weniger Bürokratie

Kerstin Löwenstein, SPD-Landtagskandidatin, sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Schaffung von Kita-Plätzen in ihrem Wahlkreis. Er umfasst die Kommunen Wesel, Hamminkeln, Hünxe und Schermbeck. „Insbesondere die Platzzahl für unter dreijährige Kinder entspricht nicht dem Bedarf“, so Löwenstein. Für Eltern sei es für eine konflikt- und stressfreie Alltagsorganisation immens wichtig, bei der Betreuung ihrer Kinder Planungssicherheit zu haben. Aus eigener Erfahrung als Mutter dreier – inzwischen erwachsener Kinder – wisse sie sehr genau, wie wichtig verlässliche Betreuungsangebote für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien. „Leider hat es die jetzige Landesregierung es in den vergangenen Jahren nicht geschafft, das Betreuungsangebot bedarfsgerecht auszubauen“, so Löwenstein weiter. Obwohl die Geburtenzahlen erfreulicherweise steigen, wurden 2021 in NRW nur ca. 3.350 neue Plätze geschaffen. Das sind so wenig, wie noch nie seit Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz.

Großes Lob zollt Löwenstein den Kommunen ihres Wahlkreises, die trotz widriger Rahmenbedingungen unermüdlich daran arbeiten, dem wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen zu entsprechen. Eltern kritisierten nicht nur Vergabe und Zahl der Betreuungsplätze. Auch das undurchsichtige Gebührenkonstrukt und die Finanzierung der Kitas müssten auf den Prüfstand. Wenn von Entbürokratisierung und Transparenz die Rede sei, gehörten die Kitas unbedingt dazu. Die Abschaffung jeglicher Gebühren im Bildungsbereich – wie von der SPD-Landtagsfraktion gefordert – wäre nach Ansicht von Kerstin Löwenstein eine große Entlastung für Familien.

Großer Handlungsbedarf bestehe auch bei den Kita-Beschäftigten. Corona habe deutlich gemacht, wie dünn die Personaldecke in den Einrichtungen sei. Eine Fachkräfteoffensive sei deshalb längst überfällig. Ausbildung und Bezahlung für Erziehungsberufe gehören verbessert, fordert Löwenstein. Um mit der besten Bildung für unsere Kinder so früh wie möglich zu beginnen, setzt sich die SPD-Kandidatin dafür ein, das bewährte Alltagshelferprogramm in Kitas neu aufzulegen. Dadurch gewinnt das pädagogische Personal mehr Zeit für Betreuung und Förderung der Kinder. „Kinder sind unsere Zukunft. Sie brauchen bestmögliche Bedingungen für ihren Bildungsweg“, so die SPD-Kandidatin.