Klimaschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen fördern

Wie abhängig wir von Energieimporten sind, zeigt uns der Ukraine-Krieg mit voller Wucht. Endlich begreifen wir, dass wir so schnell wie möglich dafür sorgen müssen, vorhandene Potenziale für erneuerbare Energien, wie Windkraft, Sonnenenergie und Wasserstoff effektiver zu nutzen.

Wer den Krieg in der Ukraine heranzieht, um Laufzeiten von Braun- und Steinkohle-Kraftwerken zu verlängern, hat den Ernst der Klimalage nicht erkannt. Wir können es uns nicht mehr leisten, das Pariser Klimaschutzabkommen zu unterlaufen.

Um dem Ziel der Klimaneutralität näher zu kommen, brauchen wir ein abgestimmtes Maßnahmenbündel und klar definierte Ziele.

Photovoltaikanlagen auf privaten und öffentlichen Gebäuden müssen stärker als bisher gefördert werden. Dafür muss die Landesbauordnung geändert werden. Es muss verpflichtend werden, Sonnenenergie von Dächern und (Wasser)-Flächen zu gewinnen. Abfall- und Reststoffe müssen zur Energiegewinnung genutzt werden.

Die verheerenden Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben gezeigt, dass ökologische Klimaanpassungsmaßnahmen dringend angegangen werden müssen. Unsere Flüsse brauchen mehr Raum, unsere Böden weniger Verdichtung, denn Flussauen und gesunde Böden können große Wassermengen aufnehmen.

Mit Tatkraft, Zuversicht und Mut können wir in NRW unseren Beitrag zu einem besseren Klima und für eine gesündere Umwelt leisten.