Über mich

Erste Jahre

1958 in Essen geboren, verbrachte ich die ersten Lebensjahre an der Ruhrallee, bis heute eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt.

Nach der Trennung meiner Eltern lebte ich einige Zeit bei meinen Großeltern in Warendorf auf dem Land. Das Kontrastprogramm hat mir gutgetan. Diese Zeit hat mich stark geprägt und ich glaube, dass meine Liebe zur Natur und zum Landleben damals entstand.

Schule, Ausbildung, Beruf und Studium

Nach der Grundschule besuchte ich in Essen das katholische Maria-Wächtler-Mädchengymnasium. Neben der schulischen Bildung bekam ich dort Selbstvertrauen, Respekt vor der Schöpfung und Wertebewusstsein mit auf den Weg.

Mein Interesse für Naturwissenschaften war entfacht und mir wurde klar: „Ich werde Naturforscherin!“.

Nach dem Abitur machte ich zunächst eine Ausbildung zur biologisch-technischen Assistentin. Danach arbeitete ich in den 1980er Jahren im Max-Planck-Institut für Biochemie in München.
Zu dieser Zeit war das Waldsterben eines der bedeutendsten Umweltthemen der Bundesrepublik. Für mich Anstoß, ein Studium der Forstwissenschaften in Göttingen zu absolvieren. Abschluss: Diplom-Forstwirtin.

Familienzeit

Mit der Geburt des ersten meiner drei Kinder begann meine Familienphase und beruflich musste ich kürzertreten. Mittlerweile waren wir nach Dorsten umgezogen und ich betreute u.a. Wald-AGs und Umweltbildungsprojekte an einigen Schulen.

Neuanfänge 

Nach der Trennung von meinem Mann musste ich schnell wieder in den Beruf einsteigen, um den Lebensunterhalt für mich und die Kinder zu sichern. Aus dieser Zeit kenne ich die Herausforderungen sehr gut, als Alleinerziehende Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Aufgrund meines Studiums und meiner beruflichen Erfahrungen gelang mir der Wiedereinstieg über Projektstellen, z.B. beim Landesbetrieb Wald und Holz NRW, rasch. Ich sammelte neue Erfahrungen im Projektmanagement und erlangte das europaweit anerkannte Zertifikat für Waldpädagogik. Die Betreuung unterschiedlicher Projekte führte mich schließlich in den Kreis Wesel. Zuletzt war ich Projektmanagerin in einem Euregio-Projekt zur Zertifizierung sicherer Waldarbeit in der EU.

Durch die Projektarbeit lernte ich die Strukturen der Kommunen meines jetzigen Wahlkreises intensiv kennen und schätzen. Aktuell bin ich Mitarbeiterin der SPD-Fraktion in Hamminkeln.
Seit 2017 lebe ich in Hamminkeln als Mieterin auf einem ehemaligen Bauernhof und genieße in meiner Freizeit Ruhe, Natur und das Landleben.

Politik

Wer sich für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz einsetzt, ist ein politisch denkender Mensch. Für den Eintritt in die SPD habe ich mich 2005 u.a. entschieden, weil Willy Brandt schon in den 1960er-Jahren die Forderung des „blauen Himmels über der Ruhr“ formulierte. Er war es, der den Umwelt- und Klimaschutz eng mit der sozialdemokratischen Idee verband. Als ich 2017 nach Hamminkeln-Brünen umzog, suchte die SPD-Fraktion eine Mitarbeiterin und ich nahm diese neue Aufgabe gerne an. Gleichzeitig wurde ich sachkundige Bürgerin im Stadtrat Hamminkeln und 2020 auch im Weseler Kreistag. In den Ausschüssen für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung kann ich mein umfangreiches Wissen zu diesem Themenbereich in die politischen Beratungen einbringen. Dass ich so die umweltpolitischen Rahmenbedingungen im Kreis Wesel aktiv mitgestalten kann, ist mir eine besondere Freude.

Das der SPD-Kreisverband Wesel mich als Landtagskandidatin nominiert hat, empfinde ich als große Anerkennung und Auszeichnung.